Konsumfasten 2015

Hallöchen ihr Lieben! 
Heute fällt die Nagellackrubrik einmal komplett aus und muss Platz machen für ein etwas anderes Projekt: Das Konsumfasten für 2015!

Die liebe Katrin von Buchsaiten sowie die liebe Miriam von Pimisbuecher organisieren bereits zum 3. Mal das sogenannte Konsumfasten und laden Euch dazu herzlich ein. Worum geht es dabei? 
"Die Fastenzeit (Aschermittwoch – 18. Februar bis 4. April 2015 – Karsamstag -) ist nicht nur für viele Christen ein Grund mal wieder auf Dinge zu verzichten, die vielleicht gar nicht notwendig sind, sich aber als feste Gewohnheit in unseren Alltag geschlichen haben. Beim Konsumfasten geht es darum sich, knapp 7 Wochen lang einfach wieder bewusst zu machen, was man tagtäglich kauft und eben konsumiert, was eigentlich überflüssig ist. Wir reden hier nicht davon nichts zu essen oder gar nichts mehr zu kaufen, sondern einfach “bewusst” zu konsumieren. Jeder hat dabei seine eigenen Regeln, für den einen ist vielleicht Zucker überflüssig, für den anderen Fleisch oder Klamotten."
pimisbuecher.wordpress.com/2015/02/15/aktion-konsumfasten-2015/

 Das Gute an dieser Aktion? Ich kann mir mein Fasten so auslegen wie ich es möchte. Denn ich will ehrlich sein: In den letzten Wochen zwischen Masterarbeit und Prüfungsvorbereitung kam und kommt es mir so vor, als würde ich nur auf (schöne) Dinge verzichten. Diese intensive Beziehung, die ich derzeit mit meinem Schreibtisch, zahlreichen wissenschaftlichen Büchern und meinem Laptop führe, ist wirklich alles andere als erfüllend. Und je mehr man sich mit all der Wissenschaft und Theorie beschäftigt und je näher der ein oder andere Prüfungstermin, beziehungsweise die Abgabe der Abschlussarbeit rückt, desto weniger ist man eigentlich Ich

 1. Gesunde Ernährung

Das fängt ja schon bei den Essgewohnheiten an. Ende letzten Jahres war ich ja sowas von motiviert, was Ernährung und Sport und so weiter anging. Da wurden Expanding-Bänder gekauft und neue Sportklamotten, neue Trainingseinheiten wurden entdeckt. Und Montagmittag gab es TK-Pizza. Und wann habe ich zuletzt eigentlich nochmal richtig Sport gemacht? So viel zum Thema sporty sporty, duh. 

Wir kennen das alle: in besonders stressigen Phasen mutieren wir zu Fressmaschinen und Couchpotatoes. Und DAS ist eigentlich absolut nicht notwendig! - aber leider die Macht der Gewohnheit, eine Dauerspirale, aus der man nur schwer wieder herauskommt. 

Selbst wenn ich jetzt noch gut bis zum 6. März mit Schreiben/Lernen/Schreiben beschäftigt bin, will ich zumindest was den Konsum von schlechtem Essen angeht, einfach mal wieder auf Kurs sein und den gesunden Weg anstreben. Was den Sport angeht, will ich mich die nächsten zwei Wochen noch nicht zu weit aus dem Fenster legen, aber den 6. März definitiv wieder als Startpunkt für regelmäßige Trainings setzen, denn dafür wurden ja die ganzen sportlichen Gerätschaften gekauft. Und es ist ja nicht so, dass ich mich gar nicht bewege und das ein oder andere Konzert-Workout gibt es ja auch noch, juhu! 

2. Einkaufslisten schreiben 

Das Ernährungsvorhaben bringt mich gleich zu meinem nächsten Punkt: Einkaufslisten schreiben! Die ein oder andere wird nun denken: Hä? Was hat das denn bitte mit Konsumfasten zutun? Ich verfolge seit Anfang des Jahres so ein kleines Mini-Projekt, worauf mich eigentlich eine gute Freundin von mir gebracht hat (I., nur Du bist gemeint und liebe Grüße an Dich!): Hast Du dir eigentlich schonmal Gedanken darüber gemacht, wieviel oder wie wenig Geld Du für Lebensmittel ausgibst und wieviele unnötige Lebensmittel Du eigentlich kaufst? Ich muss leider sagen, dass ich bis vor Januar und nun auch wieder der absolute "Ich werfe alles in den Einkaufskorb"-Konsument bin. Da wird sich recht wenig Gedanken darüber gemacht, was ich eigentlich genau essen will. Hauptsache der Kühlschrank ist erstmal voll, das kann man alles schon irgendwie verwerten. Fakt ist aber: Viel zu viel im Kühlschrank,  viel zu viel was nicht aufgegessen wird, viel zu viel was in der Tonne landet (außer Du befindest dich im Fressmaschinen-Modus). Und dann fehlt ja für das ein oder andere Gericht hier und da auch wieder etwas, weshalb Du wieder in den Supermarkt rennst. Wusstest Du eigentlich, dass es in manchen Ländern ein Verbrechen ist, Essen wegzuschmeißen? 

Wenn Du dich aber erstmal einmal pro Woche für eine Viertelstunde hinsetzt, dir überlegst, was du kommende Wochen essen möchtest und nur die Zutaten aufschreibst, die du für diese eine Woche brauchst, kommst du 

1. weitaus günstiger aus dem Supermarkt raus, 
2. wirfst du viel weniger Essen weg und 
3. kaufst nur das, was Du für eine Woche an Lebensmitteln brauchst! 

Ich habe für mich festgestellt, dass ich auch weitaus weniger Süßigkeiten kaufe, weil sie eben nicht auf dem Einkaufszettel stehen und man sich so auch ein bisschen selbst austrickst (und da schließt sich wieder der Kreis der gesunden und guten Ernährung). 
Aber ich will ehrlich mit Euch sein: Auch hier hänge ich wieder in der Faulheitsspirale und bin wieder in alte Gewohnheiten verfallen, denn es ist schon "nervig" sich immer wieder zu fragen: Was will ich denn nächste Woche essen? Aber wir wollen den inneren Schweinehund besiegen, deshalb kommt das regelmäßige Einkaufslistenschreiben sofort zum Einsatz! 

 3. Verzicht auf Luxusgüter? 

Die liebe Katrin betreibt ja meiner Meinung nach Konsumfasten Extreme, aber die Gute lebt ja sowieso immer hart am Limit und sucht die Herausforderung (haha!). Denn sie möchte quasi auf alles verzichten: Bücher, eBooks, Zeitungen, Musik, Klamotten, Schuhe, Accessoires, Kosmetik, Pflege, Deko, Kros usw.! Wie ich bereits am Anfang schrieb, habe ich derzeit das Gefühl, ich würde mir sowieso nichts gönnen und seit gut vier Wochen aktives Konsumfasten betreiben, was Luxusgüter angeht. Aber bei näherer Betrachtung ist das dann doch nicht ganz so, wie mir mein Schweinehund vorgaukeln möchte. Ich habe schon wieder Nagellacke bestellt - so unnötig. Ich habe mich von einem Mizellen-Reinigungswasser-Hype anstecken lassen - größter Mist des Jahres. Ich muss das nicht weiter ausführen. Ich habe sehrwohl konsumiert. Sehr wohl auch Dinge, die ich gebraucht habe (zum Beispiel neue Jeans-Hosen), aber es waren eben genauso viele Dinge dabei, die nicht nötig und darüberhinaus sogar Fehlkäufe waren. 

Ich weiß noch nicht, ob ich es ganz so streng handhaben möchte, wie die liebe Katrin. Aber was ich in jedem Fall bis Ostern durchziehen möchte: KEINE NAGELLACKE! Es ist mal wieder an der Zeit einen Riegel vor die Sammelleidenschaft zu schieben und letztes Jahr im Herbst habe ich es auch gut acht Wochen lang ausgehalten - warum nicht also auch ein zweites Mal?

eBooks leihe ich sowieso über die Onleihe-App, Zeitschriften kaufe ich nicht und was die Lieblingsmusiker angeht, sollte da in nächster Zeit nichts Neues erscheinen. Kleidung habe ich erst geshoppt, aber ich habe noch einen H&M-Gutschein von Weihnachten übrig, der vielleicht geköpft wird und ich möchte mir die Option für Schuhe offen halten, denn wenn der Frühling naht, möchte ich gerne dafür neue Schuhe. Aber das ist, denke ich, in Ordnung.

In Bezug auf Bücher werde ich wohl minimal viel cheaten müssen. Der Grund: Ich werde auf der Leipziger Buchmesse 2015 sein. Zwar habe ich mir schon vorgenommen, da keine Bücher zu kaufen, weil es ja auch ein Stück weit unsinnig ist, denn die bekomme ich ja in jeder Buchhandlung und in jedem Online-Shop. Andererseits werden da sehr viele Bücher auf sehr engem Raum sein... und ICH mittendrin. Das kann nur schief gehen! Deshalb nehme ich mir vor, dass ich maximal 20€ auf der Buchmesse lasse. Mehr nicht! Mein Rowdy muss mich vom Buchkauf abhalten.

Dies muss ich vor allem zur Liebe meines SuB's tun, denn der platzt mit fast 50 Büchern aus allen Nähten und die Bücher schauen mich schon mit strafendem Blick an. Was mich nun zum letzten Punkt bringt...

4. Es lebe der Konsum! 

Habe ich nun eigentlich in den letzten Wochen konsumiert oder nicht? Mein Schweinehund flüstert "Nein!", die Kassenbelege sagen "Ja!". Doch wie bewusst ging das Ganze eigentlich über die Bühne? Und das ist der Knackpunkt, denn ich will bis Ostern so viel konsumieren wie nur geht! Aber eben nicht dahingehend, dass ich non stop Geld für X-Dinge ausgebe und mich dann am Geldausgeben erfreue. Nein, ich möchte all das nutzen und intensiv und vor allem bewusst konsumieren, was hier bei mir Zuhause, vor meiner Haustür und in unmittelbarer Nähe zur Verfügung steht - und zwar kostenlos. Was ich in den letzten Wochen sehr stark vernachlässigt habe: Lesenlesenlesenlesenlesen, Serien bis zum Unfallen gucken, Sport machen, meine Nagellacke rauskramen und wieder stundenlang lackieren (und nicht in fünf Minuten), kochen, backen, was mit Freunden machen, alle gesammelten Ideen der letzten Wochen für diesen Blog hier umsetzen und so weiter. Auch ein kleines Vorhaben: unbedingt mal wieder ausmisten und unter Umständen sogar den ein oder anderen Euro damit verdienen. Das sich durch dieses gesamte Vorhaben so einiges an Geld zur Seite legen lässt, ist dabei ein hübscher Nebeneffekt.

Das soll es dazu auch schon gewesen sein! Zusammenfassend erfolgen also diese Einschränkungen: An Lebensmitteln nur das kaufen, was wirklich gebraucht wird; Nagellackkaufverbot bis Ostern; Bücher nur wenn es unbedingt sein muss, also maximal 20€ auf der LBM15; Unnützes Zeug endlich aussortieren. 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Katrin und Miriam sich über weitere Teilnehmer/innen sehr freuen würden. Und gemeinsam auf Unnötiges zu verzichten fällt überdies oftmals auch viel viel leichter, als alleine! Also schließt Euch uns an und entscheidet selbst, wie Euer Verzicht in den nächsten sieben Wochen aussehen wird und welches Ziel ihr damit verfolgen mögt. 

 Ein wöchentliches Update wird es dazu nicht geben. Dafür aber ein Schlussfazit, wenn die sieben Wochen vorbei sind. Vielleicht sogar mit einer kleinen Bilddokumentation der letzten Wochen :-) 

Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche, 

Kommentare:

  1. Hallo Liebes,
    ich finde das eine ganz tolle Idee! Ich hatte mir eigentlich für den Februar vorgenommen mein Kaufverhalten im Kosmetik-Bereich zu zügeln und bin aber durch deinen Post hier auf die Idee gekommen es auch einfach mit der Fastenzeit zu verbinden!
    Das ist zwar dann noch ein Stückchen länger aber es wird mir und meinem Geldbeutel sicher gut tun!
    Und wer braucht schon 30 Lippenstifte, 5 Mascaras, 3 Highlighter etc. man kann ja sowieso immer nur einen tragen!
    Küsse und Grüße
    Isa von My Makeup Addiction Confession

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    1. Liebe Isa :)

      Dann wünsche ich dir bei deinem Vorhaben super viel Erfolg! Und vor allem: Viel Spaß beim Wiederentdecken alter Beautyschätze, die sich in deinen Schubladen etc verstecken :) Denn bei einem Verzicht habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich gerade dann meine eigene Sammlung noch ein bisschen mehr zu schätzen weiß!

      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar und ganz liebe Grüße,
      maaraavillosa <3

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  2. Ein sehr schönes Projekt :)
    Ich will in der Fastenzeit komplett auf Süßes verzichten. Das ist bei mir einfach fuuurchtbar und ich habe ja die Hoffnung, danach auch nicht mehr dieses Bedürfnis zu haben, so viel Süß essen zu müssen. ;)
    Bis jetzt klappt's xD

    Liebe Grüße ♥

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    1. Liebe Jacky,

      na das ist aber ein bittersüßes Vorhaben, dass du da hast! Ich wünsche dir super viel Durchhaltevermögen bei deinem Vorhaben! Das schaffst du ganz bestimmt :)

      Danke für deinen lieben Kommentar und ganz liebe Grüße an Dich,
      maaraavillosa <3

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  3. Hallo Liebes :)

    Nun, ich find die Idee ganz gut und bin gespannt, was es so alles für Ergebnisse bringt :)

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    1. Hallo meine Liebe :)

      Ich auch! Ich auuuuch :) Machst du mit? :-*

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  4. Eine besondere Art zu fasten, würde ich sagen - ich bleibe dann aber doch lieber dabei auf Süßigkeiten und Salzigkeiten (wie heißt das eigentlich wirklich?) zu verzichten - das fällt mir schon richtig schwer, so blöd das klingt. Kommt aber der Figur zugute und bringt mich dazu, öfter zu backen - Selbstgebackenes ist nämlich erlaubt ;)

    Viel Erfolg beim Konsum-Fasten - lass uns auf jeden Fall wissen, wie es so verläuft/verlief.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend wünsche ich dir noch,
    Casey

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    1. Liebe Casey,

      aber auf Süßigkeiten oder Salziges (ich glaube, das nennt man einfach so :D) zu verzichten ist doch genauso super und ebenfalls ein großer Akt des Verzichtens :) Ich wünsche dir dabei ganz viel Durchhaltevermögen und viele schöne Backstunden :) Da kann ich dir übrigens die Blogseite von moments bakery empfehlen, die hat ganz tolle Rezepte :) http://www.moments-bakery.de/

      Ein Fazit wird es in jedem Fall geben!

      Danke für deinen lieben Kommentar und ganz liebe Grüße an Dich,
      maaraavillosa <3

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  5. Hey Liebes,

    Das ist echt mal eine super gute Idee! Vor allem ist es ein super Einstieg ein paar unliebsame Angewohnheiten loszuwerden.
    Voll das tolle Projekt, du bist stark, du schaffst das, auch wenn das mit den Nagellacken sicher hart wird ><

    Liebste Grüße und eine gaaanz feste Umarmung für dich <3

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    1. Halloooooo <3

      Unliebsame Angewohnheiten - das trifft es! Und ich bin schon gut dabei :D Wobei gestern ein wirklich schwacher Moment im Müller war, als ich das neue Catrice- und Essence-Sortiment gesehen habe und all die coolen neuen Effekt-Topcoats. Und ich dachte nur so: Oh neiiiiiiin :D Aber gut, dass es sich bei den Farben etc. nicht um irgendwelche LE's handelt, sondern auch in 7 Wochen noch genug davon da sein wird :)

      ICh drück dich zurüüüück :-*

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