Lesemonat Juli 2016

Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Der Juli endet zwar erst heute, aber da ich morgen in den Urlaub fahre und dort dann auch neue Lektüre beginne, können wir heute schon die monatliche Statistik raushauen! Und ja, hier merkt man wieder, dass ich Ferien habe, denn fünf Bücher und ein eBook können sich dann doch sehen lassen. Eigentlich dachte ich, ich würde ich auch noch ein Hörbuch schaffen, aber dazu kam es dann leider doch nicht, dann eben im August! Nun aber zu den gelesenen Büchern: 
Mal abgesehen vom eBook waren dies auch alles Bücher von meiner Summer Reading List '16, da geht es also vorwärts! Leider waren nur zwei Bücher dabei, die mich irgendwie von sich überzeugen konnten. Lieblingsmomente von Adriana Popescu war wirklich eine tolle Liebesgeschichte und Marc Levy hat sich mit Wer Schatten küsst auch eine tolle Story um Verluste ausgedacht. Aber der Rest? Zum Haare raufen, echt. Calendar Girls war schon echt der Hammer an Abgründigkeit, aber Colleen Hoover konnte mich mit Hope Forever auch nicht von sich überzeugen. Britta Sabbag war ein netter Versuch. Pinguinwetter kann man durchaus lesen, ist aber definitiv kein Must Read. Selbiges gilt leider auch für Hollys Manuskript, wobei mir hier wieder eher der Plot zu schaffen machte. Hoffentlich geht das im August nicht so weiter. Wo sind sie, die guten Bücher?

Insgesamt waren dies also 1864 gelesene Seiten, was etwa 60 Seiten pro Tag ausmachte. Die Durchschnittsbewertung lag, wie erwartet, bei 3,2 Sternen. Euw. Das muss einfach besser werden im August. SuB-technisch geht es auch gut vorwärts, die 90er-Marker kann ich nun scheinbar endlich mal etwas hinter mir lassen, und wir nähern uns so langsam den "nur noch" 80 ungelesenen Büchern. Ich arbeite weiter daran. Außerdem habe ich mein Lesejahresziel von 40 Büchern erreicht, yay! Aber nun ihr:

Wie verlief euer Lesemonat Juli 2016? Gibt es High- oder Lowlights? Shreibt es mir in die Kommentare! 

Zwar verabschiede ich mich nun für zwei Wochen in den Urlaub, auf dem Blog wird es aber kein Päusschen geben. Alle Beiträge sind bereits geschrieben und geplant :-) Deshalb lesen wir uns hier in jedem Fall am Dienstag wieder! Kommt gut in die neue Woche :-)




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Wie du mehr aus deinem (Buch-)Blog machen kannst! - Branding Kits

Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Heute soll es einen weiteren Beitrag aus der Reihe Wie du mehr aus deinem (Buch-)Blog machen kannst geben. Auch an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an euch, die ein so großartiges Feedback dazu abgeliefert haben - danke für die tollen Kommentare unter den Beiträgen und auch dafür, dass ihr die Posts auf Facebook und auch auf euren Blogs verlinkt habt. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut, das ist und bleibt einfach der beste Lohn :-) Bisher sind folgende Beiträge in dieser Reihe schon online gegangen: 
Die ersten beiden Beiträge verstehen sich als Basics, heute kommen noch einige Informationen hinzu, für die du diese Basics gut gebrauchen kannst. Daher hat dieser Beitrag auch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, da ich für den heutigen Post außerdem ein kleines Versuchskaninchen brauchte - beziehungsweise habe ich die liebe Inka einfach als solches bestimmt! Gottseidank war sie mit dem Endergebnis sehr zufrieden, denn heute soll es um das Thema Branding gehen.  

Aber zunächst: Ich selbst würde mich niemals als absoluten Vollprofi in Sachen "Webdesign" bezeichnen. Vieles, was ich in Posts wie diesem hier mit euch teile, ist ganz bestimmt dem ein oder anderen bereits bekannt, andere werden den Kopf schütteln, weil sie womöglich effizientere Wege gefunden haben, um die eigene Internetpräsenz zu optimieren. Vielleicht ist da aber auch jemand, der wirklich absolut keine Ahnung hat, wie es gehen kann. Deshalb! Sharing is caring -  seht die Beiträge einfach als ein Teilen von Erfahrungen, die ich über die Jahre mit MySpace (wer erinnert sich noch an eines der ersten sozialen Netzwerke überhaupt?), LiveJournal (auch das waren noch Zeiten) und nun drei Jahren bei Blogger gemacht habe. Wenn damit jemandem sogar ein klitzekleines bisschen geholfen ist, freut mich das! Wenn ihr eure Tipps in die Kommentare schreibt, freut mich das ebenso - ich und du, wir lernen nie aus ;-)  


Was meint "branding"? 

Ich wollte es für euch in diesem Beitrag relativ einfach halten und nicht allzu sehr ins Wirtschaftliche driften, ganz ohne kommen wir aber scheinbar doch nicht aus, daher mache ich es kurz: 
Unter Markenführung oder Markenmanagement (engl.: Brand Management) versteht man den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke im Zeitverlauf. Hauptziel der Markenführung ist es, die eigene Leistung vom Angebot der Wettbewerber abzugrenzen und sich über die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen spürbar von den Konkurrenten zu differenzieren. Dahinter steht die Erkenntnis, dass eine Marke einen höheren Wiedererkennungswert hat und der Verbraucher mit einer Marke charakteristische Eigenschaften, Attribute oder Leistungen verbindet. Dadurch soll die Marke dem Verbraucher zu mehr Orientierung unter den Angeboten verhelfen und Vertrauen ausstrahlen. (via wikipedia)
Das klingt jetzt alles nicht sehr attraktiv, aber ich unterstelle dir jetzt einfach mal ganz frech, dass du schon längst im Branding-Bereich tätig warst! Glaubst du nicht? Wie steht es denn mit deinem Blognamen? Sobald du dir überlegst, wie du deine Webpräsenz nennen sollst, betreibst du schon Branding, denn du möchtest dich (deine eigene Leistung in Form von Rezensionen) vom Angebot der Wettbewerber (andere Buchblogger und ihre Rezensionen) abgrenzen. Daher heißen wir nicht alle Buchblog, Buchblog und Buchblog, sondern 
  • Nicoles Bibliothek 
  • lebens[leseliebe]lust 
  • Momentaufnahmen 
  • Lottas Bücher 
  • Sharon Baker liest 
  • little words  
... nur um mal einige zu nennen, die Liste ist freilich unendlich lang. Weiterhin könnt ihr Branding erzeugen, indem ihr euch ein bestimmtes Erkennungszeichen zulegt. Die liebe Inga, aka Sharon Baker liest, ist für ihre Katzen-Buch-Fotokompositionen besonders bekannt! Das ist der Wiedererkennungswert, von dem Onkel Wikipedia da spricht, denn das ist einfach Sharon Baker, die Leser verbinden damit ihren Blog und ja, letztlich strahlt das tatsächlich Vertrauen aus. Die liebe Simone von Leselurch hat sich sogar ein richtiges Maskottchen zugelegt. Den pinken Lurch! Das soll jetzt nun nicht heißen, dass du dir Katzen, Amphibien oder ein Plüschtier zulegen sollst (wobei Katzen und Kuscheltiere immer eine gute Idee sind :-)), letztlich sind das hier ja auch alles nur Anregungen. Aber du kannst beispielsweise schon sehr viel mehr aus deinem (Buch-)Blog machen, wenn du dir vorher klar machst, wie du dich im World Wide Web präsentieren möchtest. Und das hast du wahrscheinlich bereits, wenn es um das Thema Blogdesign geht. Nun geht es aber um die Design-Feinheiten. 

Ist ja Logo! 

Zu Beginn dieses Blogs habe ich mir nur bedingt Gedanken über ein eigenes Logo gemacht. Einen Wiedererkennungswert wollte ich zwar, aber ich habe mich mit einfachen Sachen zufrieden gegeben. Zum Beispiel mit einem einfachen Screenshot meines damals ohnehin schon im Blogdesign integrierten Headers: 
Das ging fix, wurde sogleich auch bei Facebook als Titelbild bearbeitet und es hat sogar für die Visitenkarten gereicht. Für meine Fotografien war PicMonkey wiederum hilfreich, denn dort ist die Schnörkelschrift bei den Fonts dabei. Branding at it's best! - Ironie.

Mal die Ironie beiseite: man kann das in jedem Fall so oder so ähnlich machen! Vor allem (und nun nochmal der Verweis zum Blogdesign-Beitrag) haben die meisten premade blogger templates schon ein Logo/einen Schriftzug integriert, den ihr auf jeden Fall so verwenden könnt. Ich wollte für das neue Blogdesign aber einfach einen komplexeren Schriftzug und ein Stück weit auch ein bisschen mehr Branding für den Blog, sodass dann aus einem Screenshot und einer  einfachen Schnörkelschrift letztlich das hier geworden ist: 


 
Darüber hinaus habe ich auch viele Details im Blogdesign der Schriftzug+Logo-Kombination angepasst, und wie das gehen kann, zeige ich dir jetzt!

Branding Kits

Auf der Suche nach neuen Blogdesign-Ideen bin ich bei pinterest das erste Mal auf den Begriff Branding Kit gestoßen, also auf Deutsch Marken-Ausrüstung. Diese Branding Kits sind wie bereits erwähnt, bei den premade blogger themes in basaler Form schon enthalten, sprich: du hast mindestens einen einfachen Schriftzug als Header, den du leicht als Logo umfunktionieren kannst. Die gängigen Social Media Icons sind nicht nur bereits im HTML-Code integriert sondern auch deinem Design angepasst. Nun kann es natürlich sein, dass dir das Theme durchaus gefällt, aber der Schriftzug jetzt nicht mit deinen Vorstellungen übereinstimmt. Oder du hast eindeutig mehr Social Media Kanäle als Icons. Oder du möchtest dem Blog noch mehr Design-Feinheiten geben, die ganz eindeutig ausstrahlen: das ist mein Blog! Dafür sind diese Branding Kits gedacht. Eine kleiner Koffer voller Grafiken, mit denen du deinen Blog insgesamt aufhübschen kannst. 

Nun gibt es wieder zwei Möglichkeiten: Branding Kit einfach selbst erstellen und somit vollends personalisieren oder aber ein fertiges Branding Kit erwerben und auf den eigenen Blog abstimmen. Da ich eine Freundin von Delegation bin, habe ich mir für meinen eigenen Blog mehrere Branding Kits  über creativemarket zugelegt und sie anschließend so kombiniert, dass es richtig gut zum Blogtheme gepasst hat. So können diese Branding Kits beispielsweise im Angebot aussehen (weitere Möglichkeiten findet ihr hier): 


Na, erkennt ihr es? :-)



Die Branding Kits können je nach Designer ganz unterschiedlich bestückt sein: viele beinhalten eben ein Logo, dazugehörige Fonts sowie farb- und formabgestimmte Icons für beispielsweise Social Media-Kanäle. Letztlich kommt es dann auch noch darauf an, ob ihr einfach nur Blogger seid oder ob ihr Input für eure Website wollt, weil ihr ein eigenes Unternehmen führt usw. Meine ausgesuchten Branding Kits sind sowohl für Blogs als auch für Websites geeignet und waren mit vielen zusätzlichen Grafiken bestückt, die mir nicht nur bei meiner Logo-Erstellung geholfen haben. Ich verwende die vielfältigen Grafiken auch für die generelle Bebilderung meiner Blogposts. Kurzum: diese Branding Kits sind rundum eine prima Sache, denn so gebt ihr eurem Blog dann wirklich ein rundum individuelles Gesicht. Gleichzeitigt steigt somit aber auch, ob ihr wollt oder nicht, der Grad an Professionalität, ihr verlasst den 08/15-Pfad.

Generell ist beim Kauf solcher Branding Kits eigentlich nur eines zu beachten: in was für einem Format kommen die Grafiken? Arbeitest du mit Photoshop sind Vektoren kein Problem, bei Programmen wie gimp oder Photoscape solltest du in der Beschreibung unbedingt darauf achten, dass die Kits PNG-Dateien und möglichst keine Vektoren enthalten, denn die können beispielsweise von Photoscape nicht geöffnet werden. Ich habe meinen Schriftzug und mein Logo, sowie alle anderen Grafiken komplett mit den jeweiligen Kits im Programm Photoscape erstellt und meinen Bedürfnissen angepasst. Es müssen wirklich nicht immer die high fancy programs sein. Für die Schrift habe ich mich ganz dem Trend des Handlettering hingegeben und bin auf dafont.com auch gleich fündig geworden. Eine super Seite für ausgefallene Schriftarten, die ihr euch dort kostenlos herunterladen, auf eurem PC installieren und dann in jedem Schriftprogramm sofort nutzen könnt! Falls ihr Schriftkombinationen sucht, ist auch hier wieder Pinterest eine tolle Suchmöglichkeit, wenn ihr den Wald mal wieder vor lauter Bäumen nicht seht. Dort werden beispielsweise Fonts unter bestimmten Großthemen zusammen gefasst: Handlettering, Holiday-Fonts, Sans Serif-Fonts ... Hier habt ihr sie im Vergleich zueinander!

Ein weiteres Beispiel 

Die liebe Inka hat seit einigen Wochen nun auch ein schniekes neues Design. Dieses beinhaltete bereits einen vorgefertigten Schriftzug: 
Simpel, schlicht und einfach. Kann man auf jeden Fall so nehmen. Ein Logo daraus zu machen, ist aber schon schwierig, da hier ganz klar die minimalistische Schiene gefahren wird. Für diesen Beitrag hier, habe ich mich dann mal daran versucht für Inka einen neuen Schriftzug und ein eigenes Logo zu designen. Hierfür habe ich mich komplett an ihrem Blogdesign orientiert.
Erdige Farben und kein quietschiger Farbeinschlag, aber in jedem Fall hatte es etwas von Handgemacht, also habe ich mich bei creativemarket umgesehen und nach Doodles gesucht, also gekritzelte Zeichnungen. Dazu dann noch eine Doodle-Schriftart (fündig geworden bei dafont.com) und ein wasserfarbender Hintergrund, den man dem Farbdesign entsprechend einfärben könnte, wäre irgendwie auch nicht schlecht (hatte ich noch selbst im Fundus). Tja, und das ist dabei rumgekommen: 

Das bringt gleich ganz andere Bewegung ins Design, obwohl eigentlich nur der Schriftzug verändert wurde. Da Inka schon ein ziemlich gutes Blogdesign mit integriertem Branding Kit hat, werde ich ihr nun lediglich noch die Social Media Icons erweitern, denn da sind nicht ausreichend viele für alle von Inka genutzten Kanäle vorhanden.


Es ist also gar nicht so schwer, etwas mehr aus seinem Blog zu machen und ihr braucht auch nicht unendlich viel Know-How. Über eine Sache haben wir allerdings noch nicht gesprochen: das liebe Geld! Natürlich sind diese Branding Kits nicht unbedingt immer kostenlos zu haben, allerdings habe ich für meine drei Ausrüstungen gerade mal 20$ bezahlt, also im Prinzip nichts, wenn man die Arbeit des Designers bedenkt. Andere Kits bekommt ihr schon für 10$, wiederum andere kosten eben drei oder vier Mal so viel. Kostenlose Kits kann man sicher über google beziehen, allerdings sind diese nicht unbedingt für Blogs ausgelegt und richten sich eher wieder an Unternehmen. Für ein einfaches Schriftzug- und Logo-Design kann ich euch aber die Canva Design School empfehlen, diese richtet sich an die Bastler unter euch. Aber auch unter PicMonkey.com könnt ihr eigene Designs erstellen, dort bekommt ihr auch eine Vielzahl an Hintergründen, Grafiken, Effekten und Fonts kostenlos zur Verfügung gestellt. Probiert es einfach mal!

Wo du dir noch mehr Inspiration holen kannst

Ein eBook-Tipp für all jene, die gerade erst begonnen haben zu bloggen oder überhaupt mit dem Gedanken spielen, einen Blog zu führen: Die liebe Tinka Beere hat mit dem Blogging Guide einen kleinen aber feinen Ratgeber zusammen gestellt, der sich vor allem mit dem großen WAS? des Buchbloggens beschäftigt. Von der Frage, welcher Bloganbieter optimal ist, bis hin zum Who is Who? im Social Networking findest du hier jede Menge Antworten auf die ersten Fragen des Buchbloggens und bekommst überdies auch noch weitere Nachlese-Tipps! Als Einsteiger ist der Blogging Guide ein toller Wegweiser im Blogland der vielen Möglichkeiten.

Auch in diesem Beitrag verweise ich wieder auf das Blogger-Projekt Blogger Alphabet, hier bekommst du von vielenvielenvielen Bloggern nicht nur zu Themen wie Designvorlagen jede Menge Hinweise. Auf Facebook findest du die Seite Richtig bloggen, ein Sammelsurium von Tipps&Tricks! Und die liebe Jule von Floral Heart hat ihre ganz eigene Rubrik Blogger ABC ins Leben gerufen, auch hier findest du viele hilfreiche Tipps, die mehr aus deinem Blog machen können :-) 

Ich hoffe, dir hat dieser Beitrag gefallen und konnte dir ein bisschen nützlich sein. Falls du weitere Tipps, einen ähnlichen Blogbeitrag verfasst oder einen anderen wissenswerten Hinweis hast, schreib ihn gerne in die Kommentare! 

Ich wünsche euch einen schönen Freitag, wir lesen uns hier am Sonntag wieder! 






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Gemeinsam lesen #78: Marc Levy - Wer Schatten küsst

Hallöchen ihr Lieben! 
Auch im neuen Jahr weiterhin dabei - heute nehme ich bereits zum 78. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 
Und nun zu den Fragen für diese Woche:
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Wer Schatten küsst von Marc Levy und bin aktuell auf Seite 102 (von 255).

Darum geht's:  
Als Kind stiehlt er die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen – und selbst das Glück und die Liebe finden?
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Als ich meiner Mutter das Geschenk zeigte, das sie mir gemacht hatte, bekam ich eine ordentliche Standpauke."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Ich habe in der letzten Woche drei Bücher gelesen und sie waren durch die Bank weg 08/15. Ich glaube, ich habe den Schlechte Bücher-Monat erwischt oder so. Deshalb muss jetzt Marc Levy ran. Der hat mich noch nie enttäuscht! Bisher gefällt mir der Schreibstil wieder sehr gut, den Levy einfach auszeichnet. Leicht und locker, immer mit einem kleinen Hintergedanken versehen. Auch die Kindesperspektive eines 5. Klässlers gefällt mir richtig und auf jeder Seite gibt es immer ein Anhalt zum Nachdenken, toll! 


4. Bekommt ein pausiertes oder abgebrochenes Buch bei dir noch mal eine Chance? 
Jein. Es gibt immer mal wieder Bücher, die reizen mich durchaus, passen aber gerade nicht in den Lesemoment. Da habe ich dann für die Geschichte keinen Kopf, oder ich bin nicht in Stimmung, und Weihnachtsbücher im Sommer? Man kann eigentlich ja nie früh genug mit Letzterem anfangen, aber da vertage ich dann ganz bewusst. Auch in dem Wissen, dass mich da eine tolle Geschichte erwartet, die durch den falschen Zeitpunkt aber an nichts einbüßen soll. Ganz anders ist das hingegen mit Büchern, die mich schon von der gefühlt ersten Seite einfach nur nerven. Dieses Jahr habe ich mich dann auch beim zweiten Band der Shatter me-Reihe getraut das Buch abzubrechen. Und dann gibt es auch keine zweiten Chancen mehr. Frisch gekocht schmeckt immer besser, als in der Mikrowelle aufgewärmt.

Wie schaut es bei euch aus? Vertagt ihr Bücher auch gerne mal, oder vergebt ihr zweite Chancen? Und überdies: Was lest ihr gerade? Schreibt es mir in die Kommentare! 

Ich wünsche euch einen superguten Tag, wir lesen uns hier am Freitag wieder! 


20

Ein paar Worte zu... Adriana Popescu - Lieblingsmomente

Adriana Popescu Lieblingsmomente | Liebesroman | Taschenbuch, 384 Seiten | Piper Verlag
 Preis: 9,99€  | erschienen am 13. August 2013 | ISBN: 9783492304467 | Hier bestellen: Thalia ebook *amazon


Worum geht es? 

Layla und Tristan verstehen sich auf Anhieb – als Freunde. Immerhin sind beide in festen Händen. Tristan bringt ihr abends Essen ins Büro, entführt sie auf seiner alten Vespa an die schönsten Stellen Stuttgarts und imitiert mit geworfenen Wunderkerzen Sternschnuppen, weil er weiß, dass Layla noch nie eine gesehen hat und zu viele ihrer Träume unerfüllt sind. Gemeinsam erleben sie Lieblingsmoment um Lieblingsmoment. Ob dies am Ende doch die große Liebe ist?

Wie hat es mir gefallen?

Auf vielfache Empfehlung der lieben Lotta und auch der lieben Tati hin, habe ich dann endlich mal Lieblingsmomente von Adriana Popescu von meinem SuB befreit. Der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt sein können, denn das Buch passt unglaublich gut in den Sommer! Schon die Anfangsszene einer Open Air-Clubnacht bringt genau dieses Feeling rüber. Hier trifft Layla, sie ist Fotografin, das erste Mal auf Tristan. In der feiernden Menschenmenge erblickt sie ihn und aus einem einfachen Fotomotiv entwickelt sich erstmal nur ein kleiner Funke, der in Layla etwas ins Wanken bringt und eine Bestandsaufnahme über ihr bisheriges Leben machen lässt. 
"Wir [sie und ihr Freund Oli] sind seit fünf Jahren zusammen und wohnen seit knapp zwei Jahren zusammen. Wir leben zusammen. Wieso bin ich jetzt so überrascht, ihn hier zu sehen?" (S. 22) 
Es ist nicht unbedingt Unzufriedenheit, die Layla überkommt, doch erkennt sie durchaus, dass die einst so schönen Schuhe mittlerweile ganz schön durchgelatscht und abgeschürft sind, wenn man das mal so metaphorisch beschreiben soll. In der Beziehung mit Oli fehlt Layla aber vor allem eins: Wertschätzung und Anerkennung. Dabei wird Oli, und das rechne ich der Autorin hoch an, nicht unbedingt als der Muster-A*** präsentiert, den man jetzt unbedingt sofort hassen muss, weil Loyalität und so. Kein klischeehaftes Fremdgehen, und  auch kein klassisches Fremdflirten. So einer ist der Oli nicht. Die glänzenden Zeiten sind nur einfach vorbei und Punkt. Es brechen ganz unverhofft und leise neue Zeiten an. Und all das was Layla fehlt, bringt ihr Tristan ganz selbstverständlich entgegen und auch noch so viele schöne Dinge mehr. Denn ihre Wege kreuzen sich seit der Clubnacht immer häufiger und auch die Intensität bei den Begegnungen der beiden, nimmt mehr und mehr zu. Diese Momente, die Lalya und Tristan teilen, sind auf den ersten Blick vielleicht nicht die Welt, aber durch so viel Hingabe im Geschriebenen werden diesen kleinen Dingen im Leben ganz viel Mehr eingehaucht. Das war SO schön zu lesen und gleichzeitig überhaupt nicht kitschig!
"Tristan?" "Hm." "Das hier, genau dieser Moment, ist mein Lieblingsmoment." (S. 149) 
Adriana Popescu hat mit Lieblingsmomente einen Roman geschrieben, der sich vor allem mit der Suche nach sich selbst beschäftigt, ohne esoterisch-philosophisch daherzukommen. So ganz frei nach: Stell dir immer mal wieder die Frage ob du noch Du bist, und bist Du glücklich? Das hat mir insofern besonders gefallen, als dass die Geschichte um Layla und Tristan nicht nur irgendein Liebesmärchen ist, sondern dass diese Begegnungen tagtäglich so oder so ähnlich passieren könnten und wahrscheinlich auch passieren. Hier werden nicht groß rosa Wolken aufgeschäumt, sondern es steckt ganz schön viel Realität in diesen liebevoll geschriebenen und detailreichen Seiten.
Detailreich und liebevoll sind auch die Beschreibungen der Stadt Stuttgart, in der Lieblingsmomente spielt. Ich bin noch nicht in Stuttgart gewesen (in BaWü allerdings schon), möchte diese Stadt nach all den tollen Beschreibungen, Wegerkundungen und Ausflügen von Layla und Tristan unbedingt kennenlernen! Jeder Platz, jedes Restaurant, jede Straße wird so greifbar skizziert. Jetzt könnte man meinen, dass Adriana Popescu ja auch in Stuttgart lebt, und dass das nun kein Kunststück ist. Aber in einer Stadt leben oder eine Stadt zu erleben und zu fühlen ist dann auch nochmal ein himmelweiter Unterschied. Nicht jeder Autor schafft es, seine Liebe zu einer Stadt durch einfache Worte an einen Adressaten zu transportieren. Von daher war dies neben Layla und Tristan auch nochmal ein besonderes Leseerlebnis, da ich zumindest auf rund 380 Seiten das Gefühl hatte, dass dies nun auch mein Stuttgart ist.

Mir hat in Lieblingsmomente von Adriana Popescu also nicht nur die Liebesgeschichte an sich gefallen, sondern auch das tolle Setting. In den einfach gehaltenen Sätzen steckt sehr viel Detail und Liebe, und ich muss auch sagen, dass mir die Entwicklung zum Ende hin gut gefallen hat. Einerseits unverhofft, andererseits aber eben so, wie das Leben spielen kann. Daher bin ich umso gespannter auf den zweiten Teil Lieblingsgefühle. Auch von mir nun eine absolute Leseempfehlung, die ganz bestimmt in diesen Sommer passt, aber auch in jeder anderen Jahreszeit passend ist, wenn man mal wieder durch Worte gewärmt werden möchte!

Lieblinks

Hier findet ihr das Buch auch nochmal auf der Verlagswebsite. Hier geht es zur offiziellen Homepage von Adriana Popescu und auf YouTube ist sie auch zu finden.



 Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag! Wir lesen uns hier am Dienstag wieder :-)
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Ein paar Worte zu... Audrey Carlan - Calendar Girl (#1 - Verführt)

Audrey Carlan Calendar Girl - #1 Verführt | Erotikroman | Broschur, 368 Seiten | Ullstein Buchverlage
 Preis: 12,99€  | erschienen am 27. Juni 2016 | ISBN: 9783548288840 | Hier bestellen: Thalia ebook *amazon


Worum geht es? 

Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten. Er liegt im Krankenhaus, weil er seine Spielschulden nicht begleichen konnte. Um die Summe aufzutreiben, heuert Mia bei einer Agentur an und lässt sich als Begleitung buchen. Ihre Gesellschaft kostet 100.000 Dollar pro Monat. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals – leichtverdientes Geld! Und der Liebe hat Mia sowieso abgeschworen. Als sie ihrem ersten Kunden, dem Hollywood-Autor Wes Channing, gegenübersteht, ist schnell klar: Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Vor ihnen liegt ein Monat voll heißer Leidenschaft. Doch Mia darf sich nicht verlieben. Denn Wes ist nur Mr Januar...

Wie hat es mir gefallen?

Das hier ist nicht Pretty Woman, und ich bin auch nicht Julia Roberts. (S. 12) 
Eine Aussage, die Mia gleich zu Beginn der Geschichte selbst von sich gibt, als sie mit ihrer "Ey, du Miststück"-Freundin Ginelle über das Für und Wider des Escort-Service diskutiert. Nein, ein Julia Roberts-Märchen erwartet uns hier tatsächlich nicht (vor allem weil Mia der Liebe ja auch abgeschworen hat), dafür wird aber schnell Nägel mit Köpfen gemacht, denn Mia muss ihrem alkoholkranken Vater aus der Patsche helfen. Eine Millionen Dollar Spielschulden - einzige Möglichkeit: die Escort-Lady mimen! Ist ja logisch. 
Also schwingt sich die vermeintlich toughe Mia auf ihr Motorrad und rast zu ihrer Tante Millie, denn genau die besitzt praktischerweise einen Escort-Service und Mia heuert auch gleich bei ihr an. Auf gut sechs Seiten werden die Bedingungen dingfest gemacht: jeden Monat verbringt Mia bei einem anderen heißen/wichtigen/reichen/berühmten/begehrenswerten/... Mann, begleitet ihn auf Veranstaltungen und macht ihm auch sonst das Leben für vier Wochen ein wenig schöner. Auch wenn Sex nicht Teil des Deals ist, gibt Millie zu bedenken, dass es trotzdem unter den Männern ein ungeschriebenes Gesetz ist, den jeweiligen Mädels 20% Extragehalt zuzustecken. 
"Ich tue es", hörte ich mich flüstern. "Natürlich tust du es." Millie sah mich über den Computer hinweg an. Ihre Lippen verzogen sich zu einem schiefen Lächeln. "Das ist die einzige Möglichkeit, wenn du deinen Vater retten willst." (S. 18)
Sprach sie und Mia sagte zu. Alleine, dass die Protagonistin nicht noch andere Möglichkeiten in Betracht zieht, hat mich ja schon mit den Augen rollen lassen, aber okay. Das muss halt scheinbar so in diesen Büchern. Mia macht sich also bereit für ihren Mr Januar, aka Wes (Weston) Charles Channing III. und reist nach Californien - immer mit dem Vorsatz, dass sie ja keinesfalls mit dem Mann ins Bett gehen wird, weil sie ja keine Hure sei. Bei ihrer Ankunft und ihrem ersten Treffen mit Wes ist dieser Vorsatz jedoch schnell vergessen. Einerseits haben mich die ganzen Beschreibungen dieses Mannes herrlich amüsiert, oftmals bekam ich aber auch nur ein verzweifeltes Lachen heraus. Nach der x-ten Beweihräucherung habe ich dann schon verstanden, dass Wes einfach Gott ist und dass da so schnell auch niemand heranreichen kann. 
Kommen wir zur Sache, also der Sache: Was man der Autorin dann wiederum zugute halten muss, ist die Ausgestaltung der pikanten Szenen. Diese sind tatsächlich geschmackvoll beschrieben und natürlich bekommen die Szenen auch besonders viel Raum zugesprochen. Mia hat ja auch nur auf knapp 130 Seiten Zeit, Wes nahe zu sein, bevor es gen Mr Februar geht. Und sie und Wes sind sich nahe, sehr oft sogar. Manchmal schon so oft, dass sich die Geschichte ganz allgemein dann doch schon wieder zwischen Ernst und Lächerlichkeit bewegt, und diesen Grad beschreitet die Autorin nicht nur einmal. Gerade der letzte Akt (im wahrsten Sinne des Wortes) der beiden war mir persönlich dann doch eher over the top.

Dann geht es auf den Monat Februar zu und da war auch für mich klar: Wes ist  the shit! Da kommt der Franzose im Februar nicht heran. Vor allem hat mich dieser ständig an den französischen Künstler aus SATC erinnert, mit dem Carrie mal eine kleine Liaison hatte, nur nicht ganz so alt, deshalb aber nicht weniger creepy. Das war definitiv nicht mein liebster Monat.

Mal abgesehen davon, dass mir die Geschichte ab da noch weniger gefallen hat, weil Alec einfach ein merkwürdiger Typ ist und zweifelhafte Vorstellungen vom Leben im Allgemeinen und von der Liebe im Speziellen hat, wird zwischen den Zeilen zudem auch noch schnell deutlich, dass Mia nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein scheint. So macht sie Wes beispielsweise gehörig eine Szene, als dieser am Ende ihres Exklusivmonats brav die 20% Extragehalt auf ihr Konto überweist. Wie kann er es nur wagen, sich an den Ehrenkodex zu halten? Die Reaktion war mir vollkommen unverständlich, zumal ja zu Beginn der Geschichte ausführlich über die Bedingungen gesprochen wurde, unter denen Mia als Escortdame anwirbt und sie und Wes darüberhinaus erstmal als Vertragspartner auseinander gehen (selbst wenn Gefühle im Spiel sind). Andererseits predigt Mia die ganze Zeit, wie viel ihr Wes doch bedeutet und dass ihre Beziehung ja doch eine solch Besondere sei, und trotzdem lässt sie sich von Alec ordentlich nehmen und das nicht nur ein Mal.

Dass der Horizont bei Mia nicht weit reicht, zeigt auch ein Zwiegespräch mit ihrer Schwester, die an der Universität einen Kurs zur forensischen Pathologie besuchen möchte. 
"Das Ganze ist Teil eines Kurses, den ich belegt habe. Jeder hat verschiedene Fächer, und ich hab mich für diesen entschieden. Es ist total interessant. Du kannst dir nicht vorstellen, was für kranke Dinge manche Leute tun." Sie würde sich wundern. "Ich weiß, was Psychos so anstellen, und ich möchte nicht, dass meine kleine Schwester auch nur in die Nähe von solchem Mist kommt. Ich will nicht, dass dich dieser ganze Abschaum verdirbt." (S. 195) 
Ihre Schwester will nur einen für sich interessanten Kurs besuchen und nicht der krassesten Gang der Stadt beitreten, die nachts Friedhöfe aufsucht. Ich fand diese und ähnliche Reaktionen vollkommen unpassend und auch ein Stück weit Fehl am Platz. Dadurch lasen sich einige Dialoge für mich ganz schön holprig, weil das Schema Actio-Reactio überhaupt nicht gestimmt hat. Ich hatte überdies ab dem zweiten Drittel des Buches immer wieder das Gefühl, als hätte sich die Autorin nicht gänzlich überlegt, was Mia eigentlich für eine Frau sein soll. Sie soll tough rüberkommen, weshalb wurde ihr auch sonst die Schublade Bikergirl zugeschrieben? Dann schwappt aber manchmal ein Funke Selbstzweifel rüber, oder sie stellt sich als Heilige dar, um dann anschließend wie eine rollige Katze umherzustromern. Aber die junge Frau soll sich ja ihrer selbst bewusst werden, ist klar.  Da frage ich mich wirklich, ob man Mias Intellekt diese Art von Spiritualität überhaupt zusprechen kann? Für mich verhielt sie sich eher wie eine Fahne im Wind. Sehr, sehr wankelmütig und wenig authentisch. Und dann darf auch die Dramatik nicht zu kurz kommen darf. Dramatisch wirkten diese Szenen leider nicht wirklich, stattdessen machte Mia sich für mich eher lächerlich und mimte plötzlich die Diva.

Ich hoffte also auf den Monat März, denn ich gebe zu: ich war neugierig, welcher Mann da auf Mia warten würde. Leider wurde es im letzten Drittel des Buches leider auch noch abstrus. Da muss Mia nämlich noch ein wenig zum Familienfrieden ihres Kunden beitragen und das wirkte meiner Meinung nach eher gestelzt. Ganz nach dem Motto: diese gesellschaftliche Problematik kann man ja auch noch mit einbauen, dann hat das Buch auch noch einen Aspekt zum Nachdenken. Der Grad zwischen Ernst und Lächerlichkeit, da haben wir ihn wieder. Ganz gen Ende des ersten Quartals wird es dann auch nochmal actionlastig und Mia kann wie Catwoman agieren. Aber auch das konnte in Anbetracht all der vorangegangenen Geschehnisse die Geschichte jetzt für mich auch nicht mehr groß retten. 

Ich frage mich wirklich, was daran so schwer ist, einen Erotikroman zu schreiben (Erotik kann Frau Carlan ja), der wenigstens auf einem halbwegs logischen und soliden Hintergrund basiert und auch dahingehend seinen Lauf nimmt. Oder dass zumindest am Ende irgendeine positive Entwicklung zu erkennen ist. Wieso müssen sich diese groß umworbenden Bücher immer zwischen YouPorn-Amateurvideo und Groschenroman bewegen oder von allem ein bisschen etwas anreißen, aber nichts richtig durchdenken? Und wieso müssen diese Frauen immer so verdammt blöd sein? Bei Shades Of Grey ist das ja recht ähnlich. Ich finde schon, dass ich durchaus diese eine Erwartungshaltung an ein Buch haben darf und leider hat Calendar Girl #1 diese Erwartung nicht erfüllen können. Eine Bewertung habe ich diesmal nicht vorgenommen, aber eine richtige Empfehlung kann ich nun auch nicht aussprechen. Ob ich die Reihe (alle Monate sind bereits als eBooks für je 2,99€ erhältlich) weiter verfolgen werde, weiß ich auch noch nicht. Momentan tendiere ich eher zu einem Nein, denn dann würde ich bei all dem fassunglosen Kopfschütteln ein Schleudertrauma erleiden. 

Lieblinks

Hier findet ihr das Buch auch nochmal auf der eigens hierfür gestalteten Website. Alle 12 eBooks findet ihr beispielsweise hier. Das zweite Quartal in Buchform wird am 12. August 2016 erscheinen.

Schreibt mir gerne in die Kommentare, wie denn eure Erfahrung mit diesem Genre sind. Vielleicht habt ihr Calendar Girl ja bereits gelesen? Schreibt mir auch gerne dazu ein Feedback :-)



 Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag! Wir lesen uns hier am Dienstag wieder :-)
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Gemeinsam lesen #77: Colleen Hoover - Hope Forever

Hallöchen ihr Lieben! 
Auch im neuen Jahr weiterhin dabei - heute nehme ich bereits zum 77. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 
Und nun zu den Fragen für diese Woche:
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Hope Forever von Colleen Hoover und bin aktuell auf Seite 104.

Darum geht's:  
Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.
(via dtv
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Vor ungefähr drei Jahren habe ich angefangen, regelmäßig zu laufen."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Zu Colleen Hoover habe ich eine zwiegespaltene Meinung. Weil ich Layken liebe mochte ich damals (wie sich das liest) wirklich sehr sehr gerne. Mit der Veröffentlichung von Weil ich Will liebe war die Liebe dann aber auch schon wieder vorbei. Ich fand die Fortsetzung so dermaßen unnötig. Den dritten Band dieser Trilogie habe ich mir dann gar nicht mehr angetan und auch WIWL wurde ganz eilig aus dem Buchregal verbannt. Nun wage ich quasi einen zweiten Anlauf mit der Autorin, zumal ja auch Nicole von Nicoles Bibliothek in den vergangenen Wochen sehr von der Autorin geschwärmt hat (hier die Rezension zur Wattpad-Story). Bisher gefällt mir die Geschichte auch ganz gut, der Schreibstil ist leicht, es gab also keine Schwierigkeiten sich im Buch zu orientieren. Naja, und mit Zitaten wie "Was spielt das Genre für eine Rolle, wenn das Buch gut ist ?" (S. 35) kann man mich schonmal gut überzeugen. Nichtsdestotrotz hege ich insofern Unmut, als dass es ja auch zu Hope Forever einen zweiten Band gibt. Was soll immer dieser Perspektivwechsel-Mist? Kann ein Einzelband nicht mal ein Einzelband bleiben? 


4. Bei Büchern aus einer Reihe, gibt es am Ende des Buches oft ein Kapitel als Leseprobe vom nächsten Buch! Liest du sie oder bräuchtest du das nicht?Diese Extras oder auch Goodies lese ich generell eigentlich nicht. Entweder mich hat der erste Band einer Reihe so sehr überzeugt, dass ich ohnehin weiterlesen möchte oder es ist eben genau andersherum: das Buch hat mich dermaßen enttäuscht, dass ich gar kein Interesse an der Fortsetzung hege. Das kann dann auch eine Leseprobe nicht mehr retten.

Wie schaut es bei euch aus? Schonmal zuneinem Buch gegriffen, dass so gar nichts mit seinem Klappentext gemein hatte? Und überdies: Was lest ihr gerade? Schreibt es mir in die Kommentare! 

Ich wünsche euch einen superguten Tag, wir lesen uns hier am Freitag wieder! 


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Ein paar Worte zu... Laura Newman - Another Day In Paradise (ADIP #1)




Laura Newman Another Day In Paradise (ADIP #1) | Zombie-Jugendbuch | eBook, 356 Seiten | Selfpublished
 Preis: 11,99€ (TB) / 2,99€ (eBook) | erschienen am 2. Oktober 2015 | ISBN: 3738646515 | Hier bestellen: Thalia *amazon


Worum geht es? 

"Hier im Raum befinden sich Typen, die ihre Freunde köpfen und Deadheads mit Brecheisen erledigen, aber niemand sieht sich in der Verantwortung, mir diese tollwütige Lehrerin vom Hals zu schaffen?" Die Welt, wie Naya sie kannte, existiert nicht mehr. Eine furchterregende Seuche hat sich innerhalb der Bevölkerung ausgebreitet und verwandelt ihre Opfer zu einer seelenlosen Gefahr – zu Deadheads. Einzig die Hoffnung darauf, an der Küste auf das Militär zu treffen, treibt die kleine Gruppe an, weiterzumachen. Doch die Reise in den Süden ist riskant. Und dann ist da auch noch dieser Typ, der eines Nachts ganz plötzlich auftaucht.

Wie hat es mir gefallen?

Ich hatte Another Day In Paradise (ADIP #1) von Laura Newman pünktlich zum Release-Termin letzten Jahres geordert. Die Autorin feiert ihre Buchveröffentlichungen nämlich immer mit einem Online-Flashmob, einerseits zum Spaß an der (Buch-)Freude und andererseits natürlich auch, um dem jeweiligen Buch im Download-Ranking eine angemessene Startposition zu bieten. Laura Newman ist Selfpublisherin mit Leib und Seele. Vom ersten geschriebenen Wort bis hin zum Cover, Buchsatz und der eigentlichen Buchveröffentlichung nimmt sie alles selbst in die Hand - auch das Marketing! Und sie macht ihre Sache wirklich gut, denn ihre Bücher unterscheiden sich gar nicht von all denen, die mit einem großen Verlag im Rücken im Buchladen stehen. Trotzdem hat es dann doch gut ein Dreivierteljahr gedauert, bis ich das Buch nun tatsächlich gelesen habe.
Selbst wenn Laura Newman sagt, dass sie für jede Geschichte einen eigenen Stil versucht zu entwickeln, so hat doch jedes Buch einen expliziten Laura-Stempel. Man liest die ersten paar Sätze und weiß sofort, dass es sich hierbei um ein Newman-Buch handelt. Der Wiedererkennnungswert glückt ihr also mit jeder weiteren Buchveröffentlichung etwas mehr! Die Geschichte wird aus der Sicht Nayas erzählt, sie wird allerdings noch von sechs weiteren Hauptpersonen auf ihrem Zombie-Roadtrip begleitet. Der Schreibstil ist locker und jugendlich, da werden auch gerne mal Vergleiche zu Marvel-Helden wie Hulk gezogen und mit Schimpfworten hält sich die Autorin auch nicht zurück - was gut ist! Zwar kann ich mich mittlerweile wirklich nicht mehr zu der Altersgruppe Jugendliche hinzuzählen, trotzdem fiel mir die Identifikation mit der weiblichen Protagonistin und auch mit allen anderen Hauptcharakteren gerade deshalb mehr als leicht. Ich würde sogar meinen, dass ADIP #1 diesmal sowohl weibliche Leser als auch männliche Leser anspricht, da die Verteilung der weiblichen und männlichen Figuren nahezu ausgewogen ist.
Besonders positiv ist mir zudem diesmal die Charakterzuschreibung der einzelnen Hauptfiguren aufgefallen. Einerseits gibt es da Figuren, die typische Schubladen bedienen, ohne sie kommt wohl kaum ein Buch aus. Hiermit meine ich vor allem die Prom-Queen Summer, deren Probleme sich nicht nur auf fehlendes Make-Up beschränken und die sich selbst in Zeiten zerschlissener Kleidung fashionvictimlike zu helfen weiß. Man liebt oder hasst sie, diese Charaktere, aber sie dürfen auch niemalsnie fehlen. Andererseits gibt es aber wiederum auch Charaktere, die ja schon beispielsweise durch die Namenswahl ganz besonders werden, so zum Beispiel der Technik-Guru Gadget. Er glänzt, ganz wie sein Name schon sagt, durch sein funktionelles Denken, technisch gesehen hat er es einfach drauf. So richtig ans Herz wächst er einem aber durch die Tatsache, dass er selbst bei absoluter Nutzlosigkeit eines Smartphones (das mobile Netz funktioniert nicht mehr), genau ein eben solches stets und ständig mit sich trägt. Und es gibt noch vielerlei andere Situationen, in denen sich jede Figur am normalen Leben vor der Seuche festzuhalten versucht. Vielleicht auch, um sich noch ein kleines bisschen Würde zu erhalten.
Weiterhin gibt es noch die Anführerposition, die sich Sam und Jaze unvermeidlich teilen - ein bisschen Rivalität spielt da also auch mit. Und auch ein Nesthäkchen darf nicht fehlen, Billy, begleitet durch die Lehrerin Amelia. Naya hingegen mimt diejenige, die versucht, weiterzumachen und sich durchzukämpfen, egal wie schwer es in Zeiten wie diesen ist. Womit wir nun auch zu der apokalyptischen Welt kommen, die Laura Newman uns in ADIP #1 aufzeigt. 

Die Jugendlichen kämpfen sich durch ein totes Texas im Hier und Jetzt. Familie und Freunde wurden von einer unbekannten Seuche infiziert, und wer von der Seuche nicht betroffen war, wurde spätestens dann von den sogenannten Deadheads getötet, vor denen es jetzt zu flüchten gilt. Häppchenweise erfährt der Leser, wie sich all dies zugetragen hat, wie die Gruppe unter solcherlei Umständen zueinander fand und mehr und mehr zusammenwächst. Zugegeben, das erinnert in vielen Punkten an The Walking Dead oder an The World War Z und trotzdem ist es doch etwas ganz Eigenes. Ich für meinen Teil habe mich als bekennender Zombie-Suchti jedenfalls an keinem Punkt von derlei Ähnlichkeiten gestört gefühlt und würde sogar schon fast sagen, dass sich so manche Ähnlichkeit positiv auf meine Vorstellungskraft ausgewirkt hat. Insbesondere deshalb, weil Laura Newman sehr filmskiptartig schreibt und es mir wenig Schwierigkeiten bereitete, einen Blockbuster vor meinem inneren Leseauge ablaufen zu lassen. Weiterhin nimmt sie mit ihrem Another Day in Paradise nichts vorweg, weder stellt sie diese apokalyptische Welt paradiesisch dar. Ganz im Gegenteil. So gibt es beispielsweise nicht nur eine Szene im Buch, die gut beschrieben zeigt, wie angreifbar die Gruppe eigentlich ist, selbst wenn sie sich noch so gut zu schützen versucht. Für Action ist hier in jedem Fall gesorgt und es wird so manches Mal auch ganz schön blutig. 
Gen Ende nimmt die Geschichte nochmals ordentlich an Fahrt auf, vor allem weil die Gruppierung bereits Opfer lassen musste und am Ziel mit einer Situation konfrontiert wird, die sich so wohl keiner ausgemalt hat - auch ich nicht. Hiermit hat Laura Newman jedenfalls einen wirklich guten Cliffhanger erdacht, der auf einen spannendes Finale hoffen lässt - vier von fünf Sternen dafür! Ich für meinen Teil bin jedenfalls sehr froh darüber, dass ich ADIP #1 erst kürzlich gelesen habe, denn ADIP #2 - Anyone Dies In Paradise ist nun am 27. Juni 2016 erschienen und die Erinnerungen an Band 1 sind noch mehr als frisch!  Die besten Vorraussetzungen zum Weiterlesen, würde ich sagen :-)

Lieblinks

Hier findet ihr das Buch auch nochmal auf der eigens hierfür gestalteten Website. Dort wartet neben einer Auflistung der Protagonisten auch ein cooles Quiz. Weiterhin hat Laura Newman für ADIP #1 einen Buchtrailer produziert. Bock auf Buch Nr. 2? Hier geht es zum neuen Buchtrailer! Natürlich ist Laura Newman auch mit einer eigenen Website vertreten und hier findest du sie auf ihrem YouTube-Kanal The LoonyLife sowie auf ihrer FB-Page.



Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag! Wir lesen uns hier am Dienstag wieder :-) 

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Halbzeit - Goodreads 2016 Reading Challenge


Einen wunderschönen guten Tag, ihr Lieben! 
Wie in jedem Jahr soll es zur Mitte diesen Jahres ein Halbzeit-Update zu meiner Reading Challenge auf goodreads geben. Die goodreads Reading Challenge ist einer der Lesemarathons, den ich nun schon das fünfte Jahr in Folge mit vielenvielenvielen anderen Buchliebhabern bestreite. Bisher habe ich mein Lesevorhaben, nämlich ein Buch pro Woche zu lesen, immer erfüllen können. Für das Jahr 2016 sah mein Vorhaben dann aber schon ein klein wenig anders aus. Da das Referendariat sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, sah ich mich in der weisen Voraussicht, mein ambitioniertes Ziel von 52 auf 40 Bücher zu beschränken. Dieser Schritt wie mir scheint, überhaupt nicht notwendig, denn ich bin mit meiner Reading Challenge schon längst über das Halbjahresziel hinausgeschossen: 


Noch vier Bücher, und ich habe mein Jahresziel bereits erreicht. Keine Ahnung, wie ich das gemacht habe, selbst meine Halbjahresstatistik vom letzten Jahr habe ich damit geschlagen. Ich dachte auch erst, die Hörbücher hätten ihr Übriges zur Statistik getan, aber ich habe "nur" vier Hörbücher im ersten Jahresquartal gehört, danach lies die "Auf die Ohren"-Phase auch schnell wieder nach. Auch der eBook-Konsum hat etwas nachgelassen, vielmehr habe ich mich auf all die ungelesenen Bücher in meinem physischen Buchregal konzentriert. Insgesamt waren dies dann bisher bereits 11334 Seiten, was etwa 58 gelesene Seiten pro Tag ausmacht. 
Mein seitenstärkstes Buch mit 640 Seiten war bisher Bis ans Ende aller Tage von Jodi Picoult, welches gleichzeitig zu meinen bisherigen Jahreshighlights zu zählen ist. Auffallend ist auch, dass ich sehr viel weniger Dystopien gelesen habe, dafür aber umso mehr Romane - das war im letzten Jahr auch noch ganz anders. Von Dystopien komme ich abergerade sehr stark ab, sie langweilen mich und ich bin fast schon vom Jugendbuchmarkt übersättigt, da jedes Cover gefühlt gleich aussieht und jede Geschichte mit demselben Gerüst daher kommt. 

Dafür halten sich in diesem Jahr die 5- und 4-Sterne Bücher die Waage. Die ein oder andere Enttäuschung war aber auch schon dabei, hierbei handelt es sich vor allem um enttäuschende Hörbücher. Mit der Anzahl der durchschnittlich bewerteten Bücher bin ich derzeit aber ganz zufrieden, so hatte ich mir ja zu Beginn des Jahres fest vorgenommen, mehr von diesen guten Büchern zu lesen und weniger Durchschnitt zu inhalieren. 

Mein Jahresziel werde ich dennoch nicht von 40 auf 52 Bücher hochsetzen. Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dieses Ziel auch in diesem Jahr zu erreichen. Aber es kann ja auch doch noch ganz anders kommen. Vielleicht schleicht sich eine tiefgreifende Leseflaute ein, vielleicht habe ich so viel mit dem Referendariat zutun, dass ich nie wieder zum Lesen komme (ein bisschen Dramatik kann nie fehlen)... und wegen all dieser Vielleichts bleibe ich bei meinem Leseziel von 40 Büchern und freue mich am Ende des Jahres dann einfach darüber, dass ich mehr geschafft habe, als vorgenommen. 

Und jetzt ihr: macht ihr bei der goodreads Reading Challenge mit? Wie läuft es bisher bei euch? Was macht euer Leseziel, was habt ihr euch überhaupt vorgenommen und konntet ihr bisher schon Bucherfolge erzielen? Schreibt es mir in die Kommentare! 

Kommt gut ins Wochenende, denn #hochdiehändewochenende :-) Wir lesen uns hier am Sonntag wieder! 



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