Gemeinsam lesen #127: John Katzenbach - Der Reporter

 Hallo, ihr Lieben!
Heute zum 127. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil. Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher hat das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen!


Und nun zu den Fragen für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lasse mir mal wieder vorlesen und höre ganz frisch Der Reporter von John Katzenbach und bin aktuell im dritten Kapitel. 

Darum geht's: 
Malcolm Anderson ist Polizeireporter in Miami, abgebrüht, mit allen Wassern gewaschen. Zunächst ist die ermordete junge Frau nur eine weitere gute Story. Doch alles wird anders, als der Mörder ihn anruft: Der Killer mag Andersons Storys, stellt weitere Morde in Aussicht und will ihm exklusiv Auskunft geben. Und er macht seine Ankündigung wahr. In den folgenden Wochen gibt es weitere Opfer, und jedes Mal bekommt Anderson einen Anruf. Er lässt sich auf das Spiel ein, macht durch seine Reportagen Schlagzeilen, erlangt Ruhm – und bemerkt nicht, dass er genau deshalb das nächste Opfer des Killers werden könnte ...
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Als wir in die Redaktion zurückkehrten war es Nachmittag."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!) 
Früher, so mit 13, 14 Jahren mochte ich die Thriller von John Katzenbach echt gerne. Auf einem Bremer Flohmarkt habe ich damals eine uralte deutsche Erstausgabe von Der Sumpf erstehen können, mit ganz urigem schwarzen Cover und roter 80er/90er Jahre Schrift - man was war ich darüber happy. Mittlerweile ist der Autor ja mit seinen Titeln in Deutschland sehr gut übersetzt. Der Sumpf gibt es mittlerweile auch in einer aktualisierten, schöneren Fassung. Aber nach Das Opfer habe ich dann irgendwann das Interesse am Autor verloren. Vielleicht auch, weil dann Sebastian Fitzek das große Ding war und immernoch ist. Naja, audible rief mal wieder mit einem aktuellen Guthaben um die Ecke, und da die Schullektüre für meinen 9er-Kurs nur als CD zu erwerben ist (und das in der heutigen digitalen Zeit, dass die sich nicht schähähämen, haha!), bleibt das Februar-Guthaben ganz das Meine und da kam mir das Exklusiv-Hörbuch zu Der Reporter gerade recht. Übrigens handelt es sich dabei um Katzenbachs Debüt-Roman aus den frühen 1980ern Jahren. Das merkt man auch an der Geschichte. Heute schmeißte Siri an und bittest sie darum, ein Diktat aufzuzeichnen, damals wurde noch ganz klassisch der Schreibblock mit Bleistift gezückt. Informationen verbreiteten sich eher schleppend, heute kann dank Smartphone-Kamera und einem YouTube-Channel fast jeder ein Nachrichtendienst sein. Das Miami der 80er Jahre kommt in der Geschichte unglaublich atmosphärisch rum, wohl auch einfach aus dem Grund, dass die Geschichte eben auch tatsächlich in den 80ern verfasst wurde. Das hat einfach ein ganz anderes Feeling. Mir gefällt's! An Uve Teschners Lesestimme muss ich mich zwar erst wieder gewöhnen, aber seine leicht gelangweilte Leseart passt irgendwie auch total zum 80er Flair. Von daher ist alles stimmig und ich freue mich auf weitere 11 1/2 Stunden mit dieser Geschichte... und vielleicht kann Katzenbach mich ja doch wieder von sich überzeugen. 
 
4. Macht ihr bei Lese-Challenges von den anderen Blogs auch mit oder nicht? Wenn ja, was gefällt euch bei den Lese-Challenges? Wenn nein, was gefällt euch nicht bei den Lese-Challenges?
Die einzige Challenge, die ich aktiv seit Jahren verfolge ist die goodreads Reading Challenge. Alle anderen Challenges (Disney-Challenge, SuB-Challenge, Regenbogen-Challenge, Kaufverbot-Challenge...) sind einfach nicht mein Ding. Ganz zu Beginn meines Buchblogger-Daseins (vor fünf Jahren also) habe ich mich mal an einer Challenge versucht und bin schon Ende Januar, ich habe also nichtmal vier Wochen durchgehalten, kläglich gescheitert. Für manch einen mag das ja was sein, für mich eben so gar nicht. Wenn ich meinen SuB verkleinern will, mache ich das. Wenn ich keine Bücher kaufen will, kann ich mich da eigentlich auch gut zügeln. Und wenn ich eben das komplette Gegenteil möchte, gebe ich dem nach! Außerdem lasse ich mir beim Lesen nicht gerne etwas vordiktieren. Heute bin ich froh, wenn ich tatsächlich Zeit zum Lesen finde. Und mein Leben ist schon Challenge/Herausforderung genug, da brauche ich das für mein Hobby nicht auch noch, haha.

Wie steht ihr zu Challenges? Und überdies: was lest ihr in dieser Woche? Schreibt es mir in die Kommentare! :-)
Ich wünsche euch einen superguten Tag! 


2
All content and images ©maaraavillosa 2013-2017 unless stated otherwise. Powered by Blogger.
Back to Top